Magnesium – Antistress im Mikroformat

Magnesium ist ein essentieller Stoff und daher für alle Organismen lebenswichtig. Es dient als Cofaktor mindestens 300 Proteinen und deren Prozesse.

Vorkommen in der Natur.

Dieses Spurenelement ist sowohl im Tier- als auch Pflanzenreich weit verbreitet und daher auch in vielen Lebensmitteln enthalten.

Da Magnesium ein essentieller Bestandteil von Chlorophyll ist, finden wir viel davon in allen grünen Gemüsesorten. Nüsse und Hülsenfrüchte beinhalten auch gute Mengen des Mineralstoffes, ebenso wie Beeren und Bananen.

Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte helfen bei der Bedarfsdeckung im Organismus. Mineral- und Trinkwässer können ebenfalls gute Magnesiumquellen sein.

Ein hoher Ballaststoffanteil kann die Aufnahme hemmen oder stören. Bei der Gemüsezubereitung durch Wässern, Blanchieren und Kochen in viel Wasser (wenn das Kochwasser verworfen wird) kommt es zu Verlusten.

Positive Wirkungen von Magnesium.

Dieses essentielle Spurenelement erfüllt im Körper eine Vielzahl von Funktionen. So wirkt es sich positiv auf folgende Bereiche aus:

  • Cofaktor von über 300 Proteinen
  • Energiestoffwechsel
  • reguliert das Nervensystem
  • wichtig für die Muskulatur
  • Freisetzung von Hormonen (z.B. Insulin)
  • Freisetzung von Neurotransmittern (z.B. Dopamin)
  • Reguliert Herzpumpenfunktion und den Herzrhythmus

Mangelerscheinungen.

Bei einem Mangel können eine Vielzahl von Symptomen auftauchen. Die wichtigsten sind dabei:

  •  Unruhe, Angst, geringe Stresstoleranz
  • Durchblutungsstörungen, Arrhythmien, Tachykardien
  • Muskelkrämpfe/Wadenkrämpfe
  • Konzentrationsstörungen, Depressionen, migräneartigen Kopfschmerzen, Schlafstörungen
  • Störung des Vitamin-D3-Stoffwechsels

Interaktionen mit anderen Nährstoffen.

Folgende Nährstöffe können die Aufnahme beeinträchtigen:

  • Calcium
  • Zink
  • Phosphor

Diese unterstützen die Aufnahme:

  •  Kalium und Magnesium unterstützen sich in den Effekten
  • Vitamin D unterstützt die Bioverfügbarkeit.


Sorge für einen guten Magnesiumgehalt im Futter deines Tieres mit einem Ernährungsplan

Zur weiteren Lektüre: Der Wikipedia-Artikel zum Thema.

Zink – ein starkes Element.

Zink ist ein essentielles Spurenelement.

Vorkommen in der Natur.

Für die Versorgung sind hauptsächlich tierische Quellen interessant. Oft enthalten tierische Quellen höhere Konzentrationen als pflanzliche Quellen. Zudem ist die Bioverfügbarkeit aus tierischen Quellen höher.

Das in Pflanzen oft enthaltene Phytin behindert dabei die Aufnahme und kann sogar bereits vorhandenes Zink im Körper entziehen. Verstärkt wird dieser Effekt zudem bei hohem Calciumvorkommen.

Auch Tannine (pflanzliche Gerbstoffe) verschlechtern die Bioverfügbarkeit.

Werden hingegen gleichzeitig tierische Eiweisse verzehrt verbessert sich die Verwertung von Zink aus phytinsäurehaltigen Lebensmitteln.

Gute Quellen sind Fleisch, Innereien, Austern, Milchprodukte, Eier und Fisch. Zu pflanzlichen Lieferanten zählen Spinat, Haferflocken, Weizenkeime und Vollkornprodukte (die letzten 2 sind aber nicht empfehlenswert für Hunde und Katzen).

Bei vegetarischer oder veganer Ernährung gilt es, diesem Stoff besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Positive Wirkungen von Zink.

Dieses essentielle Spurenelement erfüllt im Körper eine Vielzahl von Funktionen. So wirkt es sich positiv auf folgende Bereiche aus:

  • Immunsystem
  • Haut, Haare und Nägel
  • Fortpflanzung
  • Nervensystem
  • ist antioxidativ
  • Entgiftung
  • Stoffwechsel

Mangelerscheinungen.

Bei einem Mangel können eine Vielzahl von Symptomen auftauchen. Die wichtigsten sind dabei:

  •  Appetitlosigkeit und Müdigkeit
  • Haarausfall, brüchige Nägel
  • Erhöhte Infektionsanfälligkeit
  • Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität, Depressionen
  • beeinträchtigte Fruchtbarkeit

Antagonisten.

Folgende Nährstöffe können die Aufnahme beeinträchtigen:

  • Calcium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Mangan
  • Kupfer
  • Selen


Sichere den Zinkgehalt im Futter deines Tieres mit einem Ernährungsplan

Zur weiteren Lektüre: Der Wikipedia-Artikel zum Thema.